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Jimdo

Hathi Show reloaded

So nun ist auch schon wieder ganz ganz viel passiert. So viel, dass ich auch leider bis jetzt gar keine Zeit hatte euch alle auf dem Laufenden zu halten. Deswegen jetzt ein kurzes Update:

 

Was bisher geschah:

 

Wir hatten am Sonntag eine Art Elternabend, also eher Elternmorgen, wo wir die Eltern der Kinder eingeladen haben um ihnen unser Projekt zu erklären und noch offene Fragen zu klären. Außerdem und was am wichtigsten war, war, dass die Eltern sich entscheiden, ob sie erlauben, dass ihre Kinder mit der Kinderkulturkarawane nach Deutschland kommen. Erst waren die Eltern alle sehr skeptisch, da sie nicht verstehen konnten, wieso Vinod als einziger Lehrer mit nach Deutschland kommt und warum nicht einer der Eltern noch mit kann. Wir haben ihnen dann versucht zu erklären, dass ja nur acht Leute mit kommen können und wir ja jetzt schon nicht alle Kinder mit nehmen können. Diese Antwort wollte die Eltern allerdings nicht so unbedingt zufrieden stellen. Als dann aber Laxman und Ramu gekommen sind und sich vorgestellt haben und die Eltern gesehen haben, dass ja auch die zwei schon erwachsen sind und auch als Lehrer arbeiten, wollten sie bloß noch wissen, ob wir denn auch die Verantwortung übernehmen und ein offizielles Dokument dafür unterschreiben und als wir die Frage bejaht haben, meinten sie: „Na dann ist das ja gar kein Problem mehr, können wir jetzt essen?“ Über diesen plötzlichen Meinungswechsel waren wir zuerst ziemlich verwundert aber auch glücklich und erleichtert und haben dann erstmal gegessen.

 

Am Sonntag haben wir dann auch noch ein Video mit Ragni für die Hathi Show gedreht. In der ursprünglichen Inszenierung stand Ragni ja die ganze Zeit lang auf der Bühne, aber da das in Deutschland ja nicht möglich ist, dachten wir ein Video wäre eine gute Alternative. Dafür hat der Mahut Ragni extra bunt bemalt und wir haben Blumenketten gekauft und Ragni geschmückt.

 

Dann hat am Montag auch unser Intensiv Workshop angefangen. Wir wohnen jetzt die ganz Woche lang mit den Kindern im Sachi Home und machen zusammen Theater hier. Nach anfänglichen Schwierigkeiten darüber, wer denn jetzt mit nach Deutschland kommt, haben wir jetzt unsere feste Gruppe von acht Leuten, die jetzt hier mit uns im Guesthouse leben.

 

Auch wenn es am Anfang etwas schwer für alle war, wieder in das Stück rein zu kommen, sind wir jetzt wieder voll dabei und voller Zuversicht, dass wir bis zur ersten Show Ende Februar wieder alles drauf haben.

 

Auch mit den Kostümen geht es immer weiter voran. Heute waren Andrea und ich noch einmal in Gaya um noch weitere Glitzersachen zu kaufen. Und da ist mal wieder ein kleines Wunder passiert. Wir waren wieder in dem Laden, der voll von Glitzerborten und Krimskrams war um eine spezielle Borte zu kaufen, aber es gab sie nicht mehr. Nur noch in anderen Farben. Und nachdem die Verkäufer den halben Hinterraum des Ladens durchsucht haben und wir eigentlich schon die Hoffnung aufgegeben hatten, ist dann plötzlich noch ein Mann aus einem komplett anderen Laden gekommen ist, der zufällig genau die Borte hatte, die wir gesucht haben.

 

Auf dem Rückweg durch Gaya ist mir dann aufgefallen, wie besonders schön diese Stadt ist. Es gibt glaube ich jetzt gar nicht irgendwelche große Attraktionen oder viele klassisch schöne Bauwerke, aber ich finde es total schön dass fast jedes Haus irgendwie für sich steht und einzigartig ist. Es gibt total viele unterschiedlich farbige Hauser und dann auch nicht unbedingt einfarbig, sondern auch mit Mustern drauf. Und als wir durch die Straßen gefahren sind und es schon dunkel war, konnte man in die verschiedenen Läden, die eigentlich gar keine Läden waren, sondern einfach immer nur kleine Räume, die fast komplett leer waren und denen die Wand zur Straße hin fehlte, also wie ein Schaufenster, bloß ohne Fenster, reingucken wie in einen Guckkasten. In einem stand eine Nähmaschine, in dem nächsten stand eine Werkbank mit Schweißgeräten und in dem wieder nächsten hingen drei tote Tiere. Und jeder Raum sah irgendwie total anders aus und wurde nur von einem kleinen Lichtschein erleuchtet. Das ist leider schon wieder so eine Szene, die man ganz schlecht beschreiben kann und die wenn ich sie gefilmt hätte, wahrscheinlich auch an Wirkung verloren hätte.

 

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