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Jimdo

Ein Tag im Himmel

Gestern waren Andrea, Julia, Vinod und ich im Paradies. In diesem Fall war es das Stoffe-Glitzer-Paradies. Wir sind zusammen nach Gaya, die nächste größere Stadt von Bodhgaya gefahren um Stoffe und Borten und Kram für die Kostüme zu kaufen. Wir haben zwar noch keine genauen Ideen von den Kostümen aber wir wollten uns mal inspirieren lassen und das hat auch ziemlich gut geklappt. Wir brauchten Kostüme für die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer. Vinod hat uns dann zu einer Art Markt geführt, der aber auch ein bisschen wie ein Kaufhaus war, wo verschiedene Händler alle denkbaren Arten von Stoffen von Seide über Baumwolle und Yakwolle bis Polyester verkaufen. Außerdem gab es riesige Auswahl an unglaublich schönen und unglaublich glitzernden Hochzeitssaris. Wir dachten ja das wir so höchstens zwei Stunden brauchen würde um alles zu kaufen, aber es war als hätte uns die magische Welt der Stoffe immer weiter eingesogen und immer wenn wir grade dachten, dass wir fertig sind, haben wir irgendwo einen neuen Stoff entdeckt. Zwischendurch hat uns einer der Händler auch noch eben einen Chai und Samosas gebracht, so dass wir während unseres Shopping-Trips auch bestens versorgt waren. Ein weiteres Erlebnis war, als Andrea und ich auf Toilette mussten und der Verkäufer erstmal kurz überlegen musste, bis er uns ewig lange durch Gänge und Hinterhöfe gelotst hat bis wir bei irgendwem zuhause auf Klo gehen konnten. Darauf sind die Verkäufer hier wohl nicht vorbereitet gewesen.

 

Als wir dann nach Stunden endlich zufrieden waren mit unserer Stoffeauswahl und es draußen zu unserer Überraschung auch schon dunkel war, sind wir dann weiter gezogen durch verwinkelte Gassen und Marktstände zu einem ungefähr 10cm breiten Laden in dem es wirklich alles gab, was glitzert. Es gab die größte Auswahl an glitzernden und glänzenden Borten und Aufnähern, die ich je gesehen habe. Und wenn das nicht schon genug gewesen wäre, hatte der Laden anscheinend auch noch ein unendlich großes Lager, aus dem sie immer mehr und mehr Kram hervor zauberten und ihn uns präsentierten. Dort verbrachten wir dann auch noch ein paar Stunden bis wir uns los reißen konnten, damit wir es nicht vollkommen übertreiben an Glitzeraccesoires.

 

Nach dieser Einkaufsorgie kann mein Gehirn auch erst mal kein Glitzer mehr vertragen, das hat glaub ich gereicht für die nächsten Tage.

 

Jetzt mussten wir aber auch schnellstens nach Hause, denn wir konnten es gar nicht abwarten den Anderen unsere Auswahl zu präsentieren.

 

Und wie man auch auf dem Bild sehen kann, war Vinod sehr froh als wir dann endlich nach Hause gegangen sind.

 

 

 

 

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